Meilensteine

Zuletzt aktualisiert: Montag, 21. Juni 2021
 
Ein chronologischer Blick auf die wichtigsten Ereignisse des Handballsports in Schemmerhofen


1981
Im März 1981 gründen Herbert Eisenbach und Kurt Lenuzza die Handballabteilung. Noch im Gründungsjahr startet der SV Schemmerhofen mit drei Jugendmannschaften – Minis sowie einer weiblichen und einer männlichen B-Jugend – in den Spielbetrieb des Handballbezirks Bodensee-Donau.
 
1982
Ein Jahr nach der Gründung nehmen bereits vier Mannschaften am Spielbetrieb teil. Die männliche B-Jugend erringt unter Leitung von Trainer Kurt Lenuzza die Meisterschaft für den Verein.
 
1984
Die Handballerinnen der weiblichen C-Jugend nehmen 1984 an den Ausscheidungsspielen zur württembergischen Meisterschaft teil. Die Spielerin Annette Schmid wird im selben Jahr in die Jugendauswahl des Handballverbands Württemberg e.V. berufen. Die Handballabteilung schlägt vor, während der Sommerferien ein Programm nach dem Motto „Sport-Spiel-Spaß“ für alle Jugendlichen der Gemeinde durchzuführen – eine Veranstaltung, die inzwischen von allen Vereinen in Schemmerhofen mitgetragen wird.
 
1986
Die Handballabteilung meldet dem Handballbezirk Ulm neun Mannschaften.
 
 
1988
Im Rahmen des deutsch-französischen Jugendaustausches besuchen 1988 35 Mitglieder der Handballabteilung die Partnergemeinde Groslay bei Paris für sechs Tage. Neun Mannschaften nehmen am Spielbetrieb teil. Die weibliche B-Jugend spielt in der Landesliga. Die Kooperation Schule/Verein wird in die Wege geleitet.
 
1989
Die Handballabteilung wird 1989 auf dem Verbandstag des Handballverbands Württemberg e.V. für hervorragende Jugendarbeit ausgezeichnet.
 
1990
Drei Handballmannschaften werden 1990 Pokalsieger im Bezirk Ulm: die weibliche A- und die B-Jugend sowie die E-Jugend. Die männliche A-Jugend mit Trainer Klaus Bosch und die weibliche A-Jugend mit Trainer Jürgen Finkbeiner steigen in die Landes-, die weibliche B-Jugend mit Trainer Georg Haid in die Oberliga des Handballverbands Württemberg e.V. auf.
 
1991
Die von Kurt Lenuzza trainierten Handballdamen steigen in die Landesliga auf.
 
1992
Der Handballverband Württemberg sperrt die heimische Mühlbachhalle für höherklassige Spiele, weil das Spielfeld um 6,33 Meter zu kurz ist. Heimspiele der Landes- und der Verbandsoberliga müssen künftig in den kostspieligen Hallen Biberachs ausgetragen werden.
 
1993
Die Handballabteilung erreicht 1993 mit 180 Mitgliedern und zwölf Mannschaften ihr Maximum. Große Vereine aus der Region unternehmen Versuche, Damen und Mädchen aus den erfolgreichen Mannschaften abzuwerben.
 
1994
Unter dem Deckmantel einer Kooperation wechselt dann 1994 fast das komplette Damenteam nach Biberach und sichert der TG den Aufstieg. Schemmerhofen kann erst wieder ab 1996 eine Damenmannschaft stellen und muss in der Kreisliga starten.
 
1997
Die Handballdamen mit ihren Trainern Marco Held und Momcilo Grujicic steigen in die Bezirksliga auf und holen den Bezirkspokal. Die Herren werden unter der Leitung von Robert Bjekovic Meister.
 
2002
Die Handballerinnen der A-Jugend mit Trainer Marc Ritlewski werden Meister der Bezirksoberliga und im Vergleich der benachbarten Handballbezirke (bayerisches) Schwaben und Bodensee-Donau "Schwabenmeister". Gleichzeitig feiert die weibliche C-Jugend mit Trainer Frank Mayer die Vizemeisterschaft in der Bezirksoberliga. Die Damen sind in der Bezirksliga des neu gegliederten Bezirks. Zum Ende der Saison 2001/2002 geht Gründungsvater Herbert Eisenbach nach über 20-jähriger ehrenamtlicher Tätigkeit in zahlreichen unterschiedlichen Handballämtern in den Handballruhestand. Während seines Wirkens galt sein Hauptaugenmerk der Vereinsjugend.
 
2005
Aufgrund sinkender Mitgliederzahlen im Jugendbereich wird erstmals eine Kooperation eingegangen, die weibliche A-Jugend wirkt als Spielgemeinschaft zwischen den Handballvereinen aus Schemmerhofen und Mettenberg mit. Mettenberg stellt mit Holger Happel den Trainer.
 
2006
Die Handballabteilung feiert mit einem Jubiläumsturnier für ihre Mitglieder und einem Festakt mit Mitgliedern und Gästen ihr 25-jähriges Bestehen.
 
2007
Am 25. März 2007 erhält Egbert Decker, stellvertretender Vorsitzender des Vereins und der Abteilung Handball, auf Initiative seiner Abteilung und auf Vorschlag der Gemeinde von Ministerpräsident Günther Oettinger die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg verliehen für langjährige ehrenamtliche Tätigkeiten im Verein und in Organisationen mit kulturellen und sportlichen Zielen beziehungsweise Verdiensten um die Gemeinschaft, unter anderem für 25 Jahre Engagement im SV Schemmerhofen, davon 21 Jahre als Leiter der Handballabteilung (März 1984 bis Februar 2005).
 
2011
Am 1. Juli 2011 verstirbt Egbert Decker. In ländlichen Gebieten finden sich immer weniger Handballinteressierte zu Mannschaften zusammen. Staffeln werden immer weiter gefasst, damit ein Spielbetrieb in den jeweiligen Altersklassen ausgerichtet werden kann. Anfahrtswege werden länger – Spielbegegnungen im österreichischen Vorarlberg bis weit auf der Schwäbischen Alb werden zur Tagesordnung.
 
2012
Die Herrenmannschaft des SVS wechselt zu Beginn der Saison 2012/2013 komplett zur TSG Ehingen/Donau. Allein wäre der SVS nicht spielfähig gewesen. Die männliche C- und die männliche D-Jugend erhalten in dieser Saison Unterstützung durch Jungs des SV Uttenweiler.
 
2013
Im Frühjahr 2013 werden für den Start in die Saison 2013/2014 mehrere Kooperationsverträge geschlossen, damit der anspruchsvolle Handballsport weiterhin den Sportbegeisterten in Schemmerhofen angeboten werden kann. Die weibliche B-Jugend tritt als SG Schemmerhofen/Mettenberg, die weibliche C-Jugend sowie die männliche D-Jugend als SG Schemmerhofen/Uttenweiler an. Kooperationen im Jugendbereich sind fortan an der Tagesordnung. Lediglich bei den Handballjüngsten im Alter von 5 bis einschließlich 10 Jahren erhält der SV Schemmerhofen stetig Zuwachs und kann eigenständig am Spielbetrieb des Handballbezirkes Bodensee-Donau mitwirken.
 
2014
Die Handballfrauen besiegeln unter der Leitung von Klaus Bosch einen Spieltag vor Saisonende mit einem Arbeitssieg gegen den SC Vöhringen die Meisterschaft in der Kreisliga A Donau. Die Aktivenspielerin Tanja Haberbosch wird im April im Rahmen einer Internetabstimmung durch die Leser der Schwäbischen Zeitung zur Sportlerin des Monats gewählt. Im Herbst startet die Handballabteilung aufgrund Spieler- und Nachwuchsmangels erstmals ohne Männermannschaft in den Spielbetrieb der Saison 2014/2015.
 
2017
Am 15. März 2017 verstirbt Herbert Eisenbach. Im selben Monat werden die Handballfrauen unter Leitung von Trainer Klaus Bosch Meister in der Kreisliga Schussen. Mit einem 31:12-Sieg gegen die Damen des TSB 1847 Ravensburg und mit einer Punktebilanz von 24:0 und einem Torverhältnis von 353:147 Treffern beenden sie die Saison 2016/2017 ungeschlagen und steigen in die Bezirksklasse auf.
 
2019
Am 17. März richtet die Handballabteilung die VR-Talentiade für die E-Jugendmannschaften des Bezirkes Bodensee-Donau, Staffel Nord unter den Augen der Talentsichter des Bezirks aus.
 
2020
Timeout – aufgrund der Corona-Pandemie wird der Trainings- und Spielbetrieb Mitte März vorläufig ausgesetzt. Währenddessen wird mit Hochdruck an Hygienekonzepten gearbeitet, die beim Training und beim Spielen in der Halle das Infektionsrisiko mindern sollen. Im Laufe des Monats April wird die Saison 2019/2020 allerdings dann für beendet erklärt. Bei den Jugendmannschaften wird kein Ergebnis festgehalten, bei den Aktiven werden die bis dahin absolvierten Spielbegegnungen gewertet und es gibt zwar Auf- aber keine Absteiger. Das Bezirkspokal-Final4 wird vorerst auf den Herbst verschoben, angesichts des Pandemiegeschehens später dann aber gänzlich gestrichen. Mitte Juni darf der Trainingsbetrieb dann wieder aufgenommen werden. Über die Sommermonate trainieren die Frauen und das gemischte D-Jugend-Team auf dem Schulsportplatz – sofern es das Wetter zulässt. F- und E-Jugendmannschaften pausieren weiterhin und werden durch zahlreiche Aktionen wie beispielsweise Dorfrallye, Trimm-dich-Pfad oder Online-Angeboten zum Sporttreiben in Eigenregie motiviert. Nach den Sommerferien steigen auch die jüngsten Handballtalente wieder in den Trainingsbetrieb ein, dann wieder in der heimischen Mühlbachhalle. In den Monaten November und Dezember ruht der Ball aufgrund der zweiten Corona-Welle wiederum, der eben erst begonnene Spielbetrieb der Saison 2020/2021 wird unterbrochen. Bereits vor Beginn der Saison im September muss das Frauenteam aufgrund Personalmangels vom Spielbetrieb zurückgezogen werden. Grund hierfür ist, dass einige der Spielerinnen in systemrelevanten Berufen arbeiten und aufgrund des Infektionsrisikos nicht im Trainings- und Spielbetrieb mitwirken können beziehungsweise seitens ihrer Arbeitgeber nicht dürfen. Der Hallenhandballsport findet erstmals nicht in der Halle, sondern ausschließlich im Freien und zuhause statt. Mit Adventskalendersport, Schneemann-Challenge und ähnlichem versucht das Jugendleiter- und Jugendleiterteam die Kinder und Jugendlichen über die Wintermonate „bei der Stange zu halten“.
 
2021
Zu Beginn des Jubiläumsjahres zählt die Handballabteilung 109 vorwiegend aktive Mitglieder. Am 10. Februar erklärt der Handballverband Württemberg e.V. aufgrund der neuerlichen Verlängerung des Lockdowns die Saison 2020/2021 für beendet. Es erfolgt keine Wertung und es gibt keine Auf- und Absteiger. Im März feiert die Handballabteilung ihr 40-jähriges Bestehen. Aufgrund der weiter anhaltenden Corona-Pandemie ruht der Sportbetrieb zu diesem Zeitpunkt noch immer. Jubiläumsfeierlichkeiten werden bis auf Weiteres verschoben und stattdessen alternative Formate für Events und Aktionen im Jubiläumsjahr ausgearbeitet. Im Juli können die SVS-Teams angesichts der deutlich gesunkenen Inzidenz dann endlich den Trainingsbetrieb wieder aufnehmen und sich auf den Spielbetrieb der Saison 2021/2022 vorbereiten.
 
 
 
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